Kredite für Arbeitslose und Hartz IV Empfänger
Für diese Menschen ist es nicht nur sehr schwierig einen Kleinkredit zu bekommen, es ist beinahe unmöglich. Hier fehlen den Banken die Sicherheiten, denn der Arbeitslose bekommt gerade so viel Geld zur Verfügung gestellt, wie er zum Leben braucht. Die regelmäßige Rückzahlung eines Kredits, sei es nur in kleinen monatlichen Raten, ist praktisch nicht machbar. Aber immer wieder stößt man besonders im Internet auf Kreditangebote speziell für Hartz IV Empfänger. Was ist davon zu halten?
Vorsicht vor unseriösen Kreditanbietern
Laut Gesetz darf einem Arbeitslosen wenig Geld zur Verfügung stehen, er darf kein eigenes Vermögen über einem bestimmten Grundbetrag hinaus haben, denn das stünde schließlich im Widerspruch zur eigentlichen Aufgabe des Arbeitslosengeldes. Natürlich dürfen Arbeitslose auch kein Geld übrig haben, um die Raten für einen Kleinkredit bezahlen zu können. Auch bei den Schweizer Krediten, bei denen es keine Schufa Auskunft gibt, muss eine gewisse Bonität vorhanden sein, um einen Kleinkredit zu bekommen, dies gilt übrigens auch für die so genannten P2P-Kredite wie zum Beispiel beim Smava-Programm.
Jeder Arbeitslose, der dringend Geld benötigt, sollte auf jeden Fall davon absehen, wenn er im Internet oder auch in Zeitungen und Zeitschriften auf solche fragwürdigen Kreditangebote für Hartz-IV-Empfänger trifft, denn diese Angebote können nicht seriös sein. Die meisten dieser dubiosen Anbieter holen sich ihr Geld durch extrem hohe Zinsen wieder und schlagen so aus einer manchmal wirklichen Notsituation noch weiteres Kapital.
Nicht zu vergessen ist auch: Selbst ein bewilligter Kredit muss bei der Agentur für Arbeit als Einkommen angemeldet sein. Dass es nicht ratsam ist, illegale Wege zu gehen, wie zum Beispiel das Vortäuschen von Nebeneinkünften, versteht sich dabei von selbst.
Bei keinem seriösen Kreditanbieter wird daher ein Angebot für ALG-II-Empfänger auftauchen.
